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Thread: Die Nerani Verschwörung (Privates Play, bitte nicht ungefragt reinschr...

Montag, 26. Mai 2014, 16:09 Uhr
Frischfleisch
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Die Nerani Verschwörung (Privates Play, bitte nicht ungefragt reinschr...

Hier sollte die Weltkarte zu sehen sein

 

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Montag, 26. Mai 2014, 16:11 Uhr
Frischfleisch
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Re: Die Nerani Verschwörung (Privates Play, bitte nicht ungefragt rein...
Dieses Play ist nur für Ailena und mich da. Jeder der hier reinspammt, wird gemeldet.
Montag, 26. Mai 2014, 23:03 Uhr
Frischfleisch
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Re: Die Nerani Verschwörung (Privates Play, bitte nicht ungefragt rein...
PROLOG >>Die nördlichen Wälder von Tarin waren um diese Jahreszeit ein wunderbarer Anblick. Bäume in den schönsten Farben erstreckten sich vom Fluss Quainar bis an den Rand der mächtigen Elbenwüste. Der Duft des fallenden Laubes war ein Erlebnis, für das nicht wenige Reisende hierher kamen. In diesen Wäldern lebten die Albae, wunderschöne, anmutige Wesen mit dunkler Haut und roten Augen. Die Albae waren ein genügsames Volk, sie lebten von dem was der Wald ihnen gab. Sie waren meisterhafte Bogenschützen, außerdem beherrschten sie die Kunst der Tierbändigung mit Hilfe der Essenz. Die Essenz umströmte jedes Lebewesen, egal ob Mensch, Elb oder Albae.------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Die Elben lebten am Rande der gigantischen Elbenwüste. Diese Wüste trennte die Menschen von den Albae und Elben. Seit Jahrtausenden lebten diese drei Völker in Frieden, aber keineswegs Harmonie miteinander, nie gab es Kriege oder Not. Die Elben waren ebenfalls unglaublich schön, und sehr talentiert in den Künsten der Beeinflussung des Geistes und der Seele. Ihre Hauptstadt hieß Ivaiiga.-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Menschen lebten südlich der Wüste in den kaiserlichen Provinzen. Ihre städte waren groß und dreckig, ihre Politik aggressiv. Das einzige, was den tausend Jahre langen Frieden sicherte, war die Angst vor den Elben und ihren gigantischen Streitmächten. Dazu kam die Furcht vor der Essenz, Menschen waren dieser nicht mächtig. Während Elben und Albae zusammenhielten, verachteten viele Menschen diese aufgrund ihrer Begabungen.
Mittwoch, 28. Mai 2014, 19:55 Uhr
Frischfleisch
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Re: Die Nerani Verschwörung (Privates Play, bitte nicht ungefragt rein...
Avanur war gerade in Sarcan, um etwas Proviant für seine Reise in die Wälder von Tarin. Als er alles beisammen hatte, ging er in eine Taverne außerhalb der Stadtmauern, um bis zum Einbruch der Dunkelheit auszuruhen. Als er in die Taverne eintrat, bemerkte er eine Elbendienerin, die den Gästen ihr Bier brachte. Ihm gefiel, was er sah, denn genau so sollten Menschen und Elben leben. Avanur schlenderte zum Wirt und bezahlte für seine Rast. Er ging auf sein gemietetes Zimmer und versperrte die Tür. Als er sicher war, dass keiner zuschauen konnte, holte er aus seinem Rucksack den Mithrildolch heraus, den er extra für diesen Auftrag anfertigen ließ. Denn dieser Auftrag wird entscheidend sein, was das zukünftige Gefüge zwischen Menschen, Elben und Albae betrifft. Er sah sich die Waffe an. Sie war silber glänzend und mit Edelsteinen besetzt. Genau die richtige Waffe für Verräter und Spione. Er packte sie wieder in seine Tasche und legte sich zur Ruhe.
Mittwoch, 28. Mai 2014, 22:05 Uhr
Frischfleisch
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Re: Die Nerani Verschwörung (Privates Play, bitte nicht ungefragt rein...
Als er aufwachte, war es bereits dunkel. Avanur packte seine Sachen und verließ das Gasthaus, und machte sich auf den Weg in den Wald von Tarin, der weit oben im Norden lag. Vorher musste er noch den Fluss Quainar überqueren, der den Wald und die Städte der Menschen trennte. Er wollte westlich der großen Wüste reisen, denn in dieser Wüste lebten auch die berüchtigten Assassinen der Elben, und er war nur alleine unterwegs. Er war zwar nicht feige, aber auch nicht dumm, sich zu überschätzen. Avanur lief stundenlang gen Norden, vorbei an kleinen Dörfern und alten Grabstätten der Menschen. Er genoss die Dunkelheit, die ihm schon immer ein Gefühl der Geborgenheit gab. Es war mucksmäuschenstill um ihn herum. Keine Lebewesen, die einen Laut von sich gaben. Er lief in Wandertempo weiter und achtete stets sorgsam darauf ob er verfolgt wird oder ob jemand vor ihm lief.
Donnerstag, 29. Mai 2014, 08:24 Uhr
Frischfleisch
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Re: Die Nerani Verschwörung (Privates Play, bitte nicht ungefragt rein...
Nacht war über die Wüste hereingebrochen. Und mit ihr wandelte sich die flimmernde Hitze in bittere Kälte um. Zahlreiche Sterne schimmerten am wolkenlosen Himmel und ein Vollmond tauchte die endlos scheinenden Dünen in silbriges Licht. Ein einzelner Reiter ritt durch die Dunkelheit.

Müde und am nah Ende ihrer Kräfte saß Siala im Sattel ihres Pferdes Sedonal. Immer wieder sank sie nach vorn, und jedes Mal schrak sie auf, sah sich blinzelnd um und ermahnte sich wach zu bleiben. Seit drei Tagen war sie ununterbrochen unterwegs. Die Tockenheit und Hitze forderten nun ihren Tribut. Doch sie gönnte sich keine Pause. Nicht jetzt, kurz vor dem Ziel.
Die Halbalbae sah nach oben zu den Sternen. Bis zum Morgen blieben ihr noch ein paar Stunden, doch sie wollte eher da sein. Die Botschaft, die sie vor drei Tagen bekommen hatte, gebot Eile. Und es war nie eine gute Idee, das Oberhaut der Assassinen warten zu lassen. Außerdem freute sie sich darauf, Brasel wiederzusehen, ihren Meister. Seitdem sie vor den Albae und Elben geflohen war, war er der erste, dem sie wieder vertraut hatte. Der Gedanke an ihn, gab ihr neue Kraft.
Die Zeit verging, die Sterne wanderten am Himmel entlang. Von Zeit zu Zeit stieg sie ab und lief neben Sedonal um ihn etwas Ruhe zu gönnen und immer wieder lies sie den Blick über die Umgebung schweifen. Sie glaubte nicht daran, hier angegriffen zu werden. Die einzigen weiteren Bewohner waren Wüstenclans. Und von denen wiederum waren die größten unter der Kontrolle der Assassinen. Die kleineren würden es nie wagen, einen, der der Bruderschaft angehörte, anzugreifen.
Dann endlich, sah sie in der herannahenden Morgendämmerung das wonach sie die ganze Zeit Ausschau gehalten hatte. Dort zwischen den Dünen beinahe verborgen, sah sie die Türme der Festung. Die Festung, die keinen Namen hatte. Die Festung in der die Assassinen zu anderen Menschen wurden. Dort konnten sie all ihre Masken ablegen. Eiskalte Meuchelmörder, Lügner und Spione wurden zu guten Freunden, die einfühlsam, fröhlich und voller Wärme waren. Sie waren eine Bruderschaft. Zwischen ihnen gab es keine Unterschiede. Egal, ob Mensch Elb oder Albae oder etwas anderes. Egal ob Kaufmann, Lord oder Bettler. Jeder war gleich...sofern er die Kunst des Tötens verstand und den Regeln folgte.

Siala lächelte erleichtert. Sie nahm einen letzten Schluck aus ihren Wasserschlauch und gab den letzten Rest Sedonal. Dann saß sie auf und ritt im leichten Trab weiter.
Sonntag, 01. Juni 2014, 09:58 Uhr
Frischfleisch
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Re: Die Nerani Verschwörung (Privates Play, bitte nicht ungefragt rein...
Der Weg war beschwerlich, aber Avanur wusste dass kein Hindernis der Welt ihn jetzt noch umkehren lassen würde. Die Wälder von Tarin waren mit gigantischen Bäumen und üppigem Gras bewachsen, doch seine Machete ebnete den Weg beinahe mühelos.

Als er sich ein paar Stunden durch das Unterholz geschlagen hatte, kam er auf einen Trampelpfad, der ihn zum Dorf der Albae führen würde. Wäre er auf der Straße geblieben, die an diesen Pfad anschließt, wäre er noch morgen unterwegs gewesen und diese Verzögerung konnte er sich nicht leisten. Es war schon Herbst und die Bäume leuchteten in den bunten Farben, die dieser Jahreszeit zueigen war. Avanur lief den Pfad weiter entlang und achtete dabei auch auf Fallen, die die Jäger möglicherweise aufgestellt hatten.

Endlich sah er den Palisadenwall des Dorfes, das inmitten einer großen Lichtung lag. Das Dorf war kreisrund angelegt worden, und am Wall war eine Grube ausgehoben, die mit spitzen Pfählen gespickt waren. Definitiv wollte er nicht dort hineinfallen, aber er hatte sich ja schon einen Plan zurecht gelegt. Jetzt werden diese Spione für ihre Dummheit bezahlen, dachte Avanur. Er saß im Unterholz und beobachtete das treiben am Tor. Ein paar Wachen liefen mit Fackeln auf dem Wall entlang und hielten Ausschau nach Eindringlingen. Er zählte 7 Wachen, jede davon war nur leicht gepanzert und auch nicht stark bewaffnet.

Avanur nahm den Ebenholzbogen und spannte den ersten Pfeil, der mit einem starken Gift versetzt wurde. Er musste aufpassen, dass die Spitze nicht seine Haut berührte, das würde ihn sofort töten. Die einzige Wache am Boden stand rechts neben dem Tor, das zum Pfad in den Wald führte. Avanur spannte den Pfeil und legte an. Der Schuss war nicht zu hören, und der Pfeil drang in den Brustkorb der Wache ein und setzte das Gift frei. Die Wache war schon tot, bevor sie auf den Boden sackte. Avanur sah sich die anderen Patrouillen an. Niemand hat etwas mitbekommen, doch er musste sich beeilen, ehe jemand die Leiche entdeckte. Er schlich geduckt in Richtung Tor und näherte sich der Leiche, dann zog er sie etwas ins Unterholz. Avanur zog die Wache aus und nahm sich die Rüstung sowie die Waffen. Dann ging er verkleidet wieder zum Tor und spielte für 5 Minuten die aufmerksame Wache. Das gute war, dass die Wachen einen Vollvisierhelm trugen der ihre Gesichter verbarg. Avanur klopfte an da Tor, welches sich darauf öffnete.

"Ich hab Hunger, kann einer von euch mal meinen Posten übernehmen für...sagen wir 15 Minuten? Ich spendiere demjenigen auch einen schönen Absinth." Avanur sprach perfekt Albaisch. Einer der Dorfwachen hob die Hand und meinte, er würde für zwei Absinth sogar die Nachtschicht übernehmen. Dummes Niedervolk, dachte Avanur. Absinth war äußerst beliebt bei den Albae, da der dafür nötige Fenchel reichlich in deren Wäldern wuchs. "Ok, du kriegst deine zwei Absinth. Ich geh jetzt in die Kaserne und ess mal was, viel Spaß beim rumstehen da draußen"

Avanur ging nicht zur Kaserne sondern lief an den Häusern entlang, um deren Türschilder zu betrachten. Würde ihn jemand beobachten, würde man ihn für eine patrouillierende Wache halten. Dann endlich fand er das Haus, das er gesucht hatte. Doch vorreilig durfte er nicht handeln. Er musste immer noch einen Plan aushecken, wie er die beiden umbringen konnte ohne gesehen zu werden und ohne, dass es nach einem Eingriff von außen aussah. Darum ging er jetzt doch zur Kaserne, und wartete dort bis es hell wurde. Und da kam ihm eine Idee.
Montag, 02. Juni 2014, 16:27 Uhr
Frischfleisch
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Re: Die Nerani Verschwörung (Privates Play, bitte nicht ungefragt rein...

Die kleine Halbalbae saß am Rand eines kleinen Teiches und beobachtete die Wasseroberfläche. Es war warm. Der Herbst hatte gerade erst angefangen und noch hielt sich die Kälte zurück. Die Bäume rauschten leise im sanften Wind und vereinzelt schwebten die ersten Blätter zu Boden. Eines von ihnen landete im Wasser und kleine Wellen gingen davon aus.
Die Halbalbae rührte sich nicht. Sie war blass und sie zitterte. Eine unbestimmte Angst hatte Besitz von ihr ergriffen. Sie wusste nicht wovor oder warum. Nur das es schrecklich war.
Sie hatte das Dorf verlassen, war nicht wie gewohnt beim Training. Sie wollte nicht, dass man sie so sah. Es würde Schwäche zeigen. Und Schwäche war bei den Albae nicht geduldet. Vor allem nicht von ihr. Es hatte viel gebraucht um von ihnen als gleihwertig angesehen zu werden. Aufgrunde ihres menschlichen Anteils, war sie von Natur aus schwächer als die meisten Albae. Doch ihre Mutter hatte sie trainiert. Jeden Tag. Unermüdlich. Sie war eine gute Lehrerin. Sie hatte es geschafft, den anderen ebenbürtig zu sein, doch damit hatte sie sich auch neue Feinde geschaffen. Wenn sie jetzt Schwäche zeigte, würden sie sich auf sie stürzen.
Sie war hier raus gekommen, um sich zu beruhigen. Aber die Angst wollte nicht verschwinden. Die junge Halbalbae schloss die Augen und versuchte ihren Geist zu leeren, so wie es ihr Vater ihr gelehrt hatte. Nur wenn man vollkommen ruhig war und mit dem Wald verschmolz, konnte man zum Jäger werden. Er hatte ihr gezeigt auch ohne Essenz in diesen Zustand zu kommen. Denn der Umgang mit ihr, war für sie beide schwer.
Sie leerte ihren Geist von allen Gedanken und Gefühlen. Außer einem. Ein Gefühl hatte sich verankert. Die Angst. Und jetzt, ohne andere Ablenkung, war sie übermächtig. Sie begann leise zu schluchzen.

Siala zuckte zusammen und riss die Augen auf. Sie atmete schwer und spürte wie ihr Herz rasste.Verwirrt sah sie sich um. Sie lag in einem weichen Bett. Neben ihr, auf einem Stuhl, lag ihr schwerer Reisemantel. Sie war in ihren Zimmer in der Festung. Aber wie war sie hier her gekommen? Es dauerte eine Weile, bis es ihr wieder einfiel. Kurz bevor die schützenden Mauern erreicht hatte war sie in die Ausläufer eines Sandsturms gekommen. Nur mit Glück war sie noch rechtzeitig in die Festung gelangt. Es war Anfang Herbst. Zu dieser Zeit waren sie recht häufig. Es war dieselbe Zeit, als sie das erste Mal die strahlend weiße Festung erblickt hatte. Unpassend für Assassinen, die normalerweise auf Unauffälligkeit setzten. Doch sie hier in der Wüste brauchten sie keine Maske. Hier waren sie die Herrscher. Und sie zeigten ihre Macht. Majestätische Türme erhoben sich in den Himmel und auf dem höchsten von ihnen flatterte im Wüstenwind das Wappen der Assassinen. Ein schwarzer Falke auf roten Hintergrund.
Siala stand auf und ging zu einer etwa handbreiten Spalte im Stein, der von einem Vorhang verdeckt wurde. Sie zog ihn zur Seite. Warmes Sonnenlicht fiel herein und erhellte den Raum. Geblendet blinzelte die Halbalbae und lies den Vorhang wieder zurückfallen. Siala lies sich wieder in Bett sinken. Noch immer spürte sie die quälenden Müdigkeit und unausgeschlafen vor den obersten Lord der Assassinen zu treten, würde keine guten Folgen haben. Man brauchte seine volle Konzentration um zu verstehen was er WIRKLICH sagte. Außerdem war es noch immer Tag und hier in der Wüste, erledigte man die Arbeiten in der Nacht.
Siala war schnell wieder in den Schlaf gesunken, doch auch diesmal brachte er ihr keine Erholung.

Noch für einen schrecklich langen Moment war die Angst alles was die kleine Halbalbae fühlte. Dann brach eine Welle anderer, fremder Empfindungen auf ihr zusammen. Sie konnte alles um sie herum fühlen. Die Tiere im Wasser, im Boden selbst in der Luft. Für einen Augenblick konnte sie sie alle spüren. Siala wusste das es das war, was die Albae Essenz nannten. Mit ihrer Hilfe verständigten sie sich mit den Tieren und bändigten sie. Sie atmete mit tausend Lungen gleichzeitig, bewegte sich in alle Richtungen. Schwamm, flog, kroch, sprang....und schrie vor Schmerz auf. Zusammengekrümmt lag die kleine Albae am Boden. Wie ein Dolch bohrte sich der Schmerz durch ihre Brust, bis zu ihrem Herzen. Ein Bild flammte in ihrem Geist auf. Der Schmerz bekam eine Gestalt. Ein juwelenbesetzter Dolch. Wunderschön und tödlich. Dann sah sie eine vermummte Gestalt. Sie stand über ihr, doch kleine Halbalbae konnte ihr Gesicht nicht erkennen.
"Nein!" schrie sie, weil sie wusste was geschehen war.
"Nein!" schrie sie, weil sie die Angst jetzt verstand.
"Nein!" schrie sie, weil sie nichts dagegen tun konnte.
Das Bild erlosch...

Sonntag, 08. Juni 2014, 09:18 Uhr
Frischfleisch
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Re: Die Nerani Verschwörung (Privates Play, bitte nicht ungefragt rein...

Es wurde hell im Dorf. Avanur saß immer noch in der Kaserne und trank etwas von dem guten Tee, der dort in einem Topf auf dem Feuer stand. Draußen erwachten die Dörfler und begannen, ihrem Handwerk nachzugehen. Schmiede schürten mit dem Blasebalg ihr Feuer, die Hunde wurden raus gelassen damit sie ihr Geschäft erledigen konnten und Kinder tobten über den mittigen Platz. Auf einmal war das Dorf voller Leben.

Avanur stand auf. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, den Auftrag auszuführen.Er trank den letzten Schluck aus dem Becher und warf die Tasse achtlos in das Feuer. Dann verließ er die Kaserne und trat auf den Dorfplatz. Sein Blick war auf das Haus seiner Opfer gerichtet. Keiner davon beteiligte sich am frühen Treiben auf dem Platz, entweder schliefen sie noch der sie hatten im Haus zu tun. So oder so, genau das war es was Avanur brauchte.

Er klopfte an die Tür und wartete. Nach etwa 2 Minuten öffnete eine Albae die Tür. "Ja, bitte? Oh... jemand von der Dorfwache. Kann ich euch helfen?" fragte sie leicht erschrocken, als sie den Mann in Rüstung und Helm sah. "Das könnt ihr tatsächlich. Darf ich auf ein Gespräch hinein kommen? Es geht um euren Mann, den Halbelb. Ein Nachbar hat sich über ihn beschwert, dass er seine Tochter belästigt haben soll"<br>

<br>Die Albae war fassungslos. "Mein Taeron? Das muss ein Scherz sein. Welcher der Nachbarn soll denn die Beschwerde eingereicht haben? Wisst ihr, seit Jahren muss Taeron sich Spott aufgrund seiner Herkunft anhören, aber so was ist ihm noch nie zur Last gelegt worden." Sie bat Avanur mit einer Kopfbewegegung in ihr Haus. "Taeron, kommst du mal? Hier ist eine Wache, die dich sprechen möchte" rief sie in den ersten Stock, und sogleich kam der Halbelb die Treppe runter. "Eine Wache? Darf man erfahren was ihr von mir wollt?"

"Sind noch weitere Personen hier im Haus?" fragte Avanur unvermittelt und kalt im Ton. "Wie bitte?" fragte Nimora. Sie wurde nervös, ebenso wie Taeron. Scheinbar dämmerte es ihnen dass diese Wache keine war. "Sind weitere Personen hier im Haus?" fragte Avanur nochmal, diesmal mit einem drohendem Unterton. "Ihr...ihr seid einer von denen, richtig? Einer der Nerani-Agenten. Ihr habt uns gefunden und... wollt uns beseitigen, richtig? Lasst euch eins gesagt sein: Mit unserem Tod unterschreibt ihr genau so den euren. Euren und den all eurer Kameraden." sprach Taeron im ruhigen, aber nervösen Tonfall.

Sie waren wehrlos wie ein Neugeborenes. Avanur schlug Taeron mit einem gewaltigen Schlag ins Gesicht bewusstlos, gleich darauf rammte er seinen Dolch in den Bauch von Nimora. Seine linke Hand lag auf ihrer Schulter, während seine rechte den Dolch im Bauch der Albae hielt. Er drehte die Klinge unnötig oft hin und her, und Nimora keuchte in ihrer Agonie schwer atmend. Avanur zog die Klinge heraus und ließ die Albae zu Boden fallen, dann stellte er sich über sie und zog den Dolch quer über ihren Hals, sodass sich ein dickes Blutrinnsal den Weg aus ihrer Schlagader in Richtung Teppichboden suchte. Schon eine Minute später war sie tot.

Avanur bemerkte auf der Treppe eine Gestalt. Es war ein kleines Mädchen, und sie starrte auf den grausigen Anblick, den er angerichtet hatte. Doch er ignorierte sie, stattdessen legte er den Dolch in die Hand von Taeron. Dann ging er in den Baderaum und wusch das Blut von der Rüstung, und von seinen Händen. Der beste Part kommt noch, dachte er sich. Dann ging er nach oben, zu dem Mädchen. Er nahm ein Tuch, das getränkt war mit einem Betäubungsmittel und hielt es dem schreiendem Mädchen auf die Atemwege. Er durfte sie nicht umbringen, denn sein Kodex gestattete nur den Mord an den ausgeschriebenen Zielen. Kaum war sie bewusstlos, verließ er das Haus und steuerte Richtung Kaserne, um dem Hauptmann einen Tipp zu geben und um dann zu verschwinden. Taeron würde nach Albae Tradition hingerichtet, und seine Idee, den Mord wie die Tat eines gehassten Außenseiters aussehen zu lassen, würde erfolgreich sein.

Dienstag, 10. Juni 2014, 11:18 Uhr
Frischfleisch
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Re: Die Nerani Verschwörung (Privates Play, bitte nicht ungefragt rein...

In ihren Zimmer in der Festung, lag Siala mit geschlossenen Augen im Bett. Einzelne Tränen rannen über ihr Gesicht. Die Hände waren zu Fäusten geballt und ein Zittern hatte ihren ganzen Körper erfasst. Während sie den gewaltsamen Tod ihrer Eltern ein weiteres Mal durchlitt, näherte sich der Tag langsam der Nacht. 

Mit schreckensgeweiteten Augen starrte die kleine Halbalbae nach unten. Sie war zu keiner einzigen Bewegung fähig. Hilflos sah sie mit an, wie ihre Mutter zusammensackte, auf den Boden fiel, wo ihr Blut den Teppich rot färbte. Hilflos sah das Mädchen mit an, wie in Nimoras schwarzen Augen der Schmerz brannte... und dann alles zerbrach. Reglos lag sie am Boden und der, der aussah wie eine Wache ihres Dorfes, erhob sich und sah sich um. Dabei fiel sein Blick auf die kleine Halbalbae. Es war dieses Bild, dass sich ihr ins Gedächtnis brannte wie glühendes Eisen. Diese blauen Augen in denen sich Kälte ,Hass und Triumph spiegelten und sich gleichgültig abwendeten. Ohne auf das Mädchen zu achten, dessen Mutter er gerade das Leben genommen hatte, ging der Mörder gelassen auf ihren Vater zu, der mit blutverschmierten Gesicht ohne Bewusstsein am Boden lag und legte den Dolch in dessen Hand. Dann ging er in den Baderaum.Doch das Mädchen rührte sich immer noch nicht.

Als er wieder kam, war das Blut an seiner Kleidung verschwunden. Er betrachtete sein Werk einen Moment lang und schien sich an dem Anblick zu weiden. Dann wandte er sich um und kam auf die kleine Albae zu. Der Bann der sie fesselte zersprang und sie schrie auf. Doch nur kurz. Dunkelheit riss sie nach unten.

 Für einen Moment verblasste der Traum und lang ersehnte Schwärze umschloss Siala, schütze sie für einen Moment vor den Bildern der Vergangenheit. Es war jedoch nur ein Moment. 

Benommen kam die Halbalbae wieder auf sie Beine. Mit langsamen taumelnden Schritten lief sie nach unten. Ihr Vater saß neben Nimora. Sanft fuhr er über das lange schwarze Haar. Der Dolch lag neben ihm. Taeron sah auf und das Mädchen zuckte zusammen als sie in sein Gesicht blickte und die tiefe Traurigkeit darin sah. Und noch etwas anderes. Etwas das sie nicht beschreiben konnte. Tränen rannen über ihr eigenes Gesicht, als sie näher trat.

 ...

 

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