Alejo




"Lo que no mata engorda."



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Alejo, oh Alejo. Nunca vuelve atrás a mí.
Deja todas tus preocupaciones detrás de ti.
Alejo, oh Alejo. Miradas nunca detrás de ti.
Sé libre sin límites, pero no olvides.
Alejo, mi Alejo. Un heredero descansa en ti.
Salvajemente uno golpea en tu sangre, avidez llena.


Tanzen ist mehr als eine Leidenschaft, mehr als eine Liebe, es ist ein Leben in das du hinein geboren wirst. Eine Bestimmung die du zu erfüllen hast mit jeder Faser deines Körpers. Das ist Tanz. Mehr als nur aneinander gereihte Schritte erzählt jeder Tanz eine Geschichte.

Hast du sie schon einmal beobachtet die Tangotänzer dieser Welt, nur wenige wirklich wenige haben ein Gefühl dafür, sehr wenige können dich erzittern lassen unter ihren Schritten. Jedoch die, die wenigen die um das Gefühl wissen und die Verantwortung die sie tragen beim Tanz, sie werden dein Herz entflammen.. Sie werden deine Seele dazu bringen, dich nach Ihnen zu verzehren. Du wirst weinen und Ihnen dafür danken. Danken dafür das sie eine Seite in dir zum klingen brachten, von der du nie gewusst hast das sie existiert.

Tanzen, Tango oder auch Flamenco, das ist die Jagd. Das Jagen nach dem Gefühl, dem Ausdruck und deinem Tanzpartner, jede Muskelfaser zittert, jeder Schritt dröhnt so laut wie dein eigenes Herz, das bersten will unter all der Anspannung. Tanzen kann man nicht lernen, man wird dafür geboren und man stirbt dafür.




"Cuando el español canta, o rabia o no tiene blanca."


Er saß einfach nur da , gut drei Stunden auf diesem kleinen Hinterhof des Hauses, saß dort und man sah die Sehnsucht in seinen bernsteinfarbenen Augen glänzen , bis er die, sichtbar, alte Gitarre zur Hand nahm und sie einstimmte. Die Saiten zitterten wie bebendes Geäst unter seinen Fingern als er zu spielen begann und von den umliegenden Gebäuden hallte die Melodie zurück, erst leise flüsternd, bittend , hoffend und klagend. Die leisen Schritte die sich näherten vermochten weder den Spieler , noch die lauter werdende Melodie zu stören. Eine zweite Gitarre fand ihren weg zu ihm , nur ein kurzer Blick zur Seite , ein Nicken ehe beide Spieler die Augen schlossen und sich ein wütender Unterton in die Melodie schlich. Fordernd und drängend eilten die Töne zwischen den Häusern hindurch und als wären sie gerufen worden , fanden weitere Menschen ihren Weg in den Hinterhof, ungefragt und doch willkommen, ein weiterer Spieler stimmte ein, sodass der erste sein Spiel beenden konnte, ohne dass das protestierende Wogen aufhören wollte. Im beginnenden Nieselregen schritt er in die Mitte des Hofes, in die Mitte des Liedes, das aufkeimende , rhythmische Klatschen schien nichts weiter als das Echo seines Herzschlages zu sein. In der erneuten Klage des Liedes steht er da, kraftlos in sich zusammen gesunken, strähnig fällt ihm das schwarze Haar in sein Gesicht und verbirgt den Ausdruck seiner Augen.

In neuer Anspannung richtet er sich auf unter Begleitung der wieder steigenden Akkorde. Stolz hält seinen Körper aufrecht, bis hin zur letzen Faser. Fast lauernd zu nennen, sind die ersten Schritte des wohl 1,79m großen Mannes, der in jedem Schritt den betonierten Boden unter sich anscheinend brechen will. Hart klingt das Geräusch in dem Stiefelsohle auf Beton trifft, unnachgiebig sind die weiteren gleitenden Schritte und fordernd nach Vergeltung klingt die eher raue Stimme des Mannes auf, in das Lied hinein. Er tanzt, tanzt unter den Augen seiner Nachbarn und Freunde, während die Häuser, die Mauern den sich windenden Klang von Schmerz weiter fort tragen. Schmerz und ein tödliches Versprechen, ehe der letzte Ton , das letzte gesungene Wort verklingt und die Gruppe , die kleine Annsammlung von Menschen wieder zerfällt. Auseinander bricht als hätte es sie nie gegeben. Nur ein kleines Paket wechselt noch seinen Besitzer, dann ist der Mann, der Tänzer , der Sänger , der Spieler wieder allein auf dem Hinterhof. Allein mit dem leisen Rauschen des Regens.



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A quien no teme a la muerte, ninguna cosa le es fuerte.
Wer den Tod nicht fürchtet, der fürchtet nichts.