DerLucas
-Vegard Thorsen (Nachname der Frau angenommen)
-32 Jahre alt
-1.96m 105kg gut gebaut, muskulös
-Beruf: Verbeamtete Stadtverwaltung
-Rechte Brust Tattoo der Geliebten (Name) / Narben nicht allzu auffällig, lediglich im Gürtel- und Bauchbereich
-Nationalität Norweger
-dunkelbraune Haare
-gepflegter Vollbart
-präferiert Westen/Sakko, Jeans- eher schwarz gehalten
-Familie vorhanden, aber kein guten Verhältnis
-schwere Körperverletzung in mehreren Fällen, Selbstjustiz, Freiheitsberaubung , erste Auffälligkeit mit 28 Jahren
-Diagnosen:

Vegard Thorsen, ein Mann von Klasse. Sein Aussehen verschaffte ihm die Möglichkeit neben seinen Tätigkeiten in der Stadtverwaltung eine Frau fürs Leben zu finden. Wenn dieser Mann die Straße betrat, sah man ihn auf den ersten Blick, die nahezu zwei Meter Körpergröße, gepaart mit großen Muskeln ließen ihn auffallen wie einen bunten Hund. Nur noch wenige Tage bis zu seinem großen Tag, vor dem Staat hat er bereits geheiratet und den Namen seiner Frau angenommen. Jedoch seine Schwiegereltern bestanden auf eine Hochzeit in der Kirche. Auch wenn er Atheist war, konnte er seiner Liebe den Wunsch nicht ausschlagen. Doch am Tag vor der Hochzeit passierte etwas, nun Ja, beinahe übernatürliches. Er sah den gesamten Tagesablauf bis zu einem bestimmten Punkt, daraufhin wurde alles schwarz und er wachte schweißgebadet auf. Das einzige an was er sich aus dem Traum erinnert, sind die Schreie. Nun, der Tag war gekommen, da stand er mit der Frau seiner Träume, seiner Familie, Verwandten, Trauzeugen, Brautjungfern, Freunden und Bekannten in der Kirche. Der Priester stand mitten in der Predigt, als er plötzlich verstummte. Er starrte nach oben, ein Knarzen war zu vernehmen. Der Kronleuchter schwang hin und her, immer größere Abstände ziehend. Bis er fiel. Er wollte sie noch retten, doch er schaffte es nicht. Sie und der Priester lagen unter dem Leuchtgegenstand und taten keinen Zuck. Man sah wie die rote Soße den Teppich neu einfärbte. Er konnte nicht wegsehen. Das Geschrei wurde laut, erst die Schwiegermutter, dann die Braujungfern, dann der Rest. Er starrte nur das sich rot färbende Kleid seiner Liebsten an. In diesem Moment traf es ihn wie der Blitz, das hatte er bereits erlebt. In seinem Traum, das war das Geschrei. Er ging in die Knie und faltete die Hände vor seinem Gesicht. Er hätte es verhindern können, doch er erinnerte sich nicht. Danach wurde alles schwarz. In den folgenden Monaten sollte ihn jenes Schicksal erneut ereilen und das nicht nur einmal. Erst seine Familie, dann seine Freunde, selbst Menschen zu denen er gerade erst einen Verbinndung aufbaute. Jedes Mal wenn er schweißgebadet aufwachte, wusste er, jemand den Er kennt, würde sterben. Anfangs versucht er es noch zu verhindern, indem er die Leute in ihren eigenen Wohnungen einschloss, doch es klappte nie. Einer nach dem anderen Verschwand auf dieselbe Weise. Erst träumte er es, konnte sich jedoch nicht an die Person erinnern, dann passierte es. Es stahl ihm die Vernunft und er verlor seine Anstellung im Stadtrat. Die Menschen verloren den Respekt, pöbelten ihn an und provozierten ihn auf alle erdenklichen Weisen. Eines Tagen, als eine Person den Namen seiner Geliebten erwähnte, sah er rot. Er brach dem Jungen nahezu alle Knochen im Oberkörper und ließ ihn blutend zurück. Solche Ereignisse häuften sich und er verlor den Verstand. Er wollte niemanden zu nahe kommen, da er den Verlust einer bekannten Person nicht mehr mit ansehen konnte. Als die Polizei ihn festnahm, wehrte er sich nicht. Es war ihm auch egal, in einer Zelle könne er niemanden was antun und sich mit niemand anfreunden.