Enrik




Persönliche Daten

Nachname: Heggem
Vorname: Enrik

Alter: 37
Geburtsdatum: 29. Februar 1980
Sternzeichen: Fische (1. Dekade)

Größe: 1, 89
Gewicht: 95 Kilo
Augenfarbe: Dunkelbraun
Haarfarbe: (Rot-)Schwarz

Piercings: Ohren (mehrere), Nase, Augenbraue, Unterlippe

Schulabschluss: Abitur
Abschlus Universität: Master of Science
Beruf: Psychotherapie / Klinische Psychologie (9 Jahre Berufserfahrung)
Arbeitsplatz: -

Herkunft: Bergen, Norwegen
Familienstand: Geschieden
Familie: Zwei Kinder (Hanna: 6 Jahre, Leon: 9 Jahre) und ein Hund

Besonderheit: Spitzere Ohren als üblich

Angelastete Verbrechen: Mord, Vergewaltigung
Diagnose: Antisoziale Persönlichkeitsstörung


Beruflich


Schulisch habe ich die Oberstufe II mit Bravur abgeschlossen, als ich 19 Jahre alt war. Nach einem 5-jährigen Studium hatte ich endlich das, was ich mir immer gewünscht hatte. Ich war nun offiziell M. Sc. und es kam mir vor, als wäre ich an jenem Tag auf Wolken gewesen. Es hat zwar einige Monate gedauert, bis ich meine Erlaubnis auf dem Tisch liegen hatte, in meinem erlernten Berufsfeld praktizieren zu dürfen, aber diese Warterei hat sich letzten Endes gelohnt! Zudem war es kein leichtes, eine eigene Praxis aufzubauen ohne ein wirkliches Einkommen. Wie es der Zufall aber wollte, bekam ich Unterstützung durch Freunde und Bekannte, wie auch durch die Eltern meiner Frau. Ich bekam eine geräumige Wohnung, welche ich als Praxis verwenden konnte. In dem Einfamilienhaus bekam ich das mittlere Stockwerk für mich, wo ich mich breit machen konnte.

Ein Büro, eine gemütliche Sitzecke, in welcher man sich die Zeit vertreiben konnte, und ein großer Raum mit einer Küche verband diese Räume miteinander. Erst auf der gegenüberliegenden Seite war noch ein etwas kleinerer Raum, den ich als Gesprächsraum verwendet habe. Sowohl eine rotbraune Couchgarnitur in Lederoptik als auch einen großen eckigen Glastisch und einige Bücherregale bekam ich unerwartet preiswert überlassen. In diesen Regalen befinden sich viele Bücher über Themen, welche mich aufgrund meiner Arbeit beschäftigen. Aber auch literarische Werke, welche mein persönliches Interesse weckten, habe ich dort angesammelt. Mit den Jahren kam hier so einiges an Lese- und Fortbildungsmaterial zusammen. Dank der hellen Deckenleuchte wirkte das Zimmer immer angenehm hell und freundlich. Was mein Auftreten und Kleidungsstil angeht, bekam ich von meinem Klienten stets positives Feedback. Ich mag weder steife Anzüge noch diesen unordentlichen Schlabber-Look. Für die Arbeit hatte ich bisher immer einen angenehm zu tragenden Mittelweg gefunden und da dieser so gut ankam, habe ich ihn bisher für mich so bei behalten.

Zugegeben, war es am Anfang ein wenig schwierig, sich in dieser Branche zu behaupten. Aber es sprach sich recht schnell herum und bald schon hatte ich gar nicht mehr so viele Plätze, wie ich Anfragen bekam. Ich hatte immer etwas zu tun und war zufrieden damit. Allerdings störte sich meine Frau schon nach einigen Montan an meinen langen Arbeitszeiten. Oft nörgelte sie an mir herum, ich sei zu selten da für sie und unsere Kinder, würde nur arbeiten und alles andere vergessen. Nach 15 Jahren Ehe ließen wir uns letzten endes voneinander scheiden. Davon ab verlor ich auch meine Praxis wieder, weil das Haus ihren Eltern gehört und wegen Eigenbedarf die Räumung erfolgen musste.

Nun bin ich auf der Suche nach einem neuen Wirkungskreis. Ich weiß noch nicht genau, wo. Aber es wird sich gewiss etwas finden. Für's erste jedoch genieße ich meine Freizeit tatsächlich ein wenig.




Ganz privat


In meiner Freizeit bin ich viel und lange unterwegs. In der Stadt, auf dem Land oder auch im Ausland. Meistens bin ich mit meinen zwei Kindern und dem Familienhund anzutreffen. Im Gegensatz zu meinem Arbeitsstil pflege ich privat eine lockere Bekleidung und meine Piercings bleiben nie auch nur eine Sekunde länger fern als unbedingt nötig. Ganz im Gegensatz zu den Erwartungen meines Umfeldes pflege ich eine gesunde Leidenschaft zur Punk-Musik. Hin und wieder bin ich auch mit meiner Ex-Frau anzutreffen, da wir uns noch relativ gut miteinander verstehen. Seit der Scheidung hat sich unser Verhältnis zueinander merklich entspannt.

Unsere Kinder leben beide bei mir. Sie sind meine lieben Engel, auf die ich niemals verzichten könnte in diesem Leben. Da meine Exfrau im Drei-Schich-System arbeiten muss, hat sie die Kinder alle 2 Wochenenden bei sich und den Rest der Zeit sind sie bei mir. So haben wir es gemeinsam beschlossen. Erst kürzlich kam meine Tochter zu mir, sie habe im Kindergarten Radfahren gelernt und wünsche sich zum Geburtstag ein Fahrrad, bis Weihnachten dauert es ihr noch zu lang. Das und noch so einiges wird da wohl noch auf mich zukommen! Aber so, wie Daddy nun einmal ist, hat sie ihr Fahrrad bekommen und als Extra über die Monate verteilt viele Pflaster für die Schürfwunden.

Mein Sohn hingegen geht bereits in die dritte Klasse und hat ganz andere Interessen und Sorgen als seine kleine Schwester. Mädchen sind doof und langweilig, aber Autos sind cool! Ja, Autos. Im vorherigen Jahr bekam er eine Carrera-Bahn geschenkt. Allerdings lebt sie heute leider nicht mehr. Zu viel Geschwindigkeit auf der empfindlichen elektronischen Bahn. Aber die Autos, welche darauf gefahren waren, die hegt und pflegt er noch immer wie einen Schatz. Seine Freizeit ist ihm heilig, ob nun mit seiner Familie oder seinen Freunden aus der Schule und der Wohngegend.

Ich verbringe momentan viel Zeit mit meinem neuen Hobby: die Kunst. Ich habe mein Talent für Landschaftsgemälde entdeckt, was auch der Grund dafür ist, weshalb ich so oft und lange draußen bin. Zudem gehe ich gerne mit meinem Hund und mit den Kindern in den Park, wo sie immer so schön ausgelassen spielen. Ich beobachte sie gerne dabei, das könnte ich manchmal Stundenlang. Vor allem, wenn Schnee liegt. So energiegeladen erlebe ich sie kaum im Rest des Jahres. Aktuell bin ich auf Arbeitssuche, nur etwas zu finden ist schwierig. Aufgeben kommt für mich trotzdem nicht in Frage! Ich will ja nicht bis an mein Lebensende zu Hause sitzen und den Hausmann spielen.


















Mindfuck, Sonntag, 19. November 2017, 11:02 Uhr

Schmerzlich willkommen  bei Mindfuck! <3 (: