Morgwen




Name: Morgwen
Alter: 24
Rasse: Mensch
Klasse: Assassine
Artefakte:
-Nimmervoller Beutel
-Immer volle Feldflasche
Waffen:
?

Reittier: ?

Geschichte

Es war Samstag, oder Sonntag so genau wusste er es nicht. Er zählte die Tage nach Gefühl, seid Sythkale ihn verlassen hatte.Die Zeit bis zu der Ankunft des Meisters war bisher in seinen Augen unproduktiv verstrichen, der stille lauschen, stunden lang auf eine Kerze starren, alles Übungen die die Sinne schärfen sollten. Alles für den möglicherweise ersten großen Auftrag. War er denn nicht mehr als bereit? Schwertkampf, Bogenschießen, Nahkampf mit Dolch, Waffenloser Nahkampf, Reiten und berittenes Bogenschießen. Dazu kam das Sythkale zu ihm gesagt hatte das er irgendwann noch mehr entdecken würde, was dieser damit auch immer gemeint hatte. Höhle verließ. Morgwen griff in seine Gürteltasche und zog einen Krautstengel heraus, er nutzte zwei Feuersteine um den Krautstengel zum Glimmen zu bringen. Zwei drei kurze Züge und er stand in dichten Qualm „Du weißt das ich das nicht mag“ Morgwen erschrak, Sythkale stand hinter ihm….er wusste immer noch nicht wie der das immer anstellte. „Ich weiß“ antwortete Morgwen. „Hast du getan was ich dir gesagt habe?“ fragte Sythkale, Morgwen nickte nur. „Gut…du wartest schon lange darauf oder?“ Morgwen drehte sich zu Sythkale und schaute ihn fragend an „Was meinst du?“ fragte er und nahm einen weiteren Zug. „Dein erster großer Auftrag, ich seh die Nervosität, die Vorfreude das Kitzeln. Hier ist dein erster Auftrag“ mit diesen Worten reichte er ihm einen Dolch mit gewellter Klinge.

Morgwen schaute etwas ungläubig auf den Dolch „Was für ein Auftrag ist es….“ Sythkale grinste etwas, genau diese Art mochte Morgwen an seinem Meister nicht. „Es sind zwei Aufgaben, die erste ist es einen Bogen zu beschaffen und dessen Besitzer zu eliminieren….dann wirst du den Bogen einsetzen um einen krieg zu entfachen. Der Krieg wird einen anderen verhindern und mehr leben schonen.“ Er schluckte und begann zu stottern „Aber wer…..wer sind wir das wir entsch….“ Sythkale hob die Hand und schüttelte den Kopf „Wir sind Assassinen….wir stellen nicht in Frage wir führen aus und genau das wirst du tun. Der Bogen den du holst ist in der Ehrenhalle der Marrok, du eliminierst ihren Wächter und greifst dann damit den Clanführer der Grunak an Riesenorks mit riesigen Wargen und verdammt hässlichen Schamanen.“ wieder sah er dieses widerwärtige grinsen seines Meisters „Dein ziel ist es ihn während einer Versammlung den Arm zu verwunden in dem er die Standarte des Clans hält er wird dich erkennen dann rufst du ‚luaheay`ha teohoh Nah ra raoh`kuk‘ das bedeutet Heil den Marrok….das dürfte reichen….dann solltest du rennen….“ Morgwen legte die Stirn in falten nickte dann und schnappte sich den Dolch. Am nächsten Tag war er schon unterwegs er wusste wo die Ehrenkammer war und wie er hinein kam, so war es kein Problem den Bogen zu beschaffen. Viel größer war das Problem was dann auf ihn wartete, er ritt auf Poseidon durchs Ödland während er die spuren des Orkclans verfolgte. Er musste es in ihre Mitte schaffen und sie attackieren nur um dann zu verschwinden ohne das ihn jemand wirklich mitbekam, und das alles noch in dem wissen damit einen krieg zu entfachen um einen anderen hinauszuzögern, verrückt war das.

Er folgte dem Plan und erwartete den Clan im Ödland, er hatte sich eine Karte mit ihren wahrscheinlichen Zugrouten besorgt. Gut getarnt im Sandboden erwartete er den Clan, als dieser da war wartete er noch bis zur Nacht bis zu dem Punkt der Nacht wo die meisten Orks entweder schliefen oder besoffen ihren Anführer zugröhlten. Er tarnte sich mit der erde des ödlands und schlich sich dann langsam ein natürlich passte er auf nicht erwischt zu werden. Schließlich und letztendlich zog er seinen Bogen als der Anführer in Sichtweite war und führte seinen Auftrag aus. Den bogen musste er zurück lassen während er durch das Lager rannte und als er aus dem Lager draußen war sich auf sein Pferd schwang das in der nähe gewartet hatte. Recht schnell war es ihm gelungen zu fliehen, er war rein gegangen er war raus gekommen und der Auftrag war erledigt nur das der bogen zurück blieb das ärgerte ihn.

Auf der Heimreise legte er sich Worte zurecht wie er den Verlust der Waffe erklären wollte, er kehrte zu der höhle zurück in welcher sein Meister auf ihn wartete. Nach dem er einen kurzen Bericht abgeliefert hatte erklärte er ihm was mit der Waffe passiert war, er hatte keine Wahl gehabt. Sythkale schien es zu verstehen.

"Die nächsten tage werden nicht leicht. Ich habe einen weiteren Auftrag für dich, du wirst zu einer Burg in der Wüste gehen. Dort findest du einen Jungen, viel zu Jung um diese Burg zu führen aber du wirst ihm dienen." Morgwen nickte nur "Schon klar, ihm dienen, wie lange?" Sythkale seufzte nur kurz "Für immer. Du wirst mir schwören das du ihm Treue leistest, Loyal bist und dich unter keinen Umständen von deinen Pflichten entbinden lässt." Der Junge Schüler war ein wenig verwirrt, die Ernsthaftigkeit mit der Sythkale sprach machte ihm sorgen. "Was ist mit euch?" Die Frage kam nur zögerlich von seinen Lippen denn die eigene Ausbildung war nicht beendet und wer wusste wie lang dieser Auftrag in der Burg dauerte. "Du bist lang genug mein Schüler um eine Zeit allein deinen weg zu gehen, behalte was ich dir gegeben hab, den Beutel die Flasche, den Dolch das Schwert....den Bogen wirst du dir zurück holen. So viel sei gesagt du schöpfst dein Potential noch nicht voll aus, der Ort an den du gehst wird das ändern." Morgwen verstand nun gar nichts mehr aber er nahm sich den Lageplan und die Flöte für Poseidon und machte sich langsam auf den Weg. Es dauerte auch mit Poseidon einige Wochen um zu der Burg zu kommen.

Es war abends als er ankam, zusammen mit einer Jungen Frau, die Nacht unterhielt er sich mit ihr, sie hieß Kizu. Rothaarig, vorlaut aber vom selben Fach. Jemand mit dem man später sicher noch in Kooperation treten konnte. Um viel ging es nicht, gleich Berufene unter sich, sie kamen noch nicht in die Burg so spät war niemand mehr ansprechbar und so warteten sie auf den nächsten Morgen.

Am nächsten morgen erwartete ihn vor der Burg Bevan. Er musterte die Naga die vor der Burg stand mit Misstrauen. Sythkale hatte gesagt das er auf ihn hier treffen würde. "Was willst du hier?" fragte er ohne jeden Respekt denn er wusste das Sythkale den eigenen Vater mehr verachtete als alles andere. "Ich bin hier um die mitzuteilen das dein Meister tot ist. Er hat mich heraus gefordert und verloren" Morgwen hatte sich gedacht das etwas ähnliches passieren würde, er wusste von Sythkale's Hass auf Bevan und er wusste das sie es in einem offenen Kampf eines Tages entschieden hätten. Er verstand nur nicht wieso gerade jetzt? "Welchen Grad des Quai Pan hast du gelernt" fragte Bevan plötzlich unvermittelt. Morgwen war überrascht und antwortete verdutzt "Den zweiten." Er konnte es immer noch nicht fassen, Sythkale war tot und sein Mörder plauderte ruhig mit ihm. "Was soll das heißen er ist tot. Ich....ich hab dinge zu tun komm mir nicht unter die Augen Mörder." Mit diesen Worten ging er an Bevan vorbei und ignorierte jedes seiner weiteren Worte, die alte Schlange verschwand wohl im wissen das im Moment Morgwen nicht mit ihm reden würde.

Frustriert würde Morgwen die alte Burg betreten und wohl nicht zufällig über einen Jungen stolpern. Katzenohren und ein merkwürdiger Blick. "Ich soll mich hier melden..." sagte er nur, äußerlich ruhig, innerlich angespannt. Er hatte nun eigentlich fragen nach dem woher oder wohin erwartet, aber der Junge schien nur eine frage zu kennen. "Sythkale ist tot?" Es überraschte Morgwen nicht das man seinen Meister hier kannte, die Anteilnahme überraschte ihn. "Ja..." sagte er nur trocken. "...wo kann ich mich hier ausbreiten?" Er trug bei sich seine Schwerter, den Brustpanzer einen Rucksack voller Ausrüstung sowie seine Feldflasche und seine Ledertasche. Poseidon sein Pferd war auf Abstand das versorgte sich selbst. Der Junge wollte so viel wissen und Morgwen wollte doch so wenig erklären. Klar verstand er nicht warum Sythkale tot war, das verstand Morgwen aber auch nicht. Er schaute dann zu dem Jungen und sagte "Wie heißt du?" die pragmatische Antwort war. "Silent Dream ich bin der Herr dieser Gilde" Morgwen seufzte nur in Gedanken .oO(Großartig, ich werde also einem Kind die treue schwören) Er sagte dann zu Silent Dream dessen wahrer Name Sadako war "Ich bin Morgwen. Pass auf Silent, ich weiß du hast fragen....ich hab keine Antworten frag den Mörder von Bevan." Damit lies er sich dann sein Zimmer zeigen. Er würde sich ausbreiten, viel war es ja nicht. Dann ging er zu Sadako und legte seinen Treueschwur ab so wie von Sythkale gefordert, nicht das er diesen Katzenjungen für eine Führungsperson hielt, aber ihm war das letzte versprechen seinem toten Meister gegenüber wichtig.

Er zog noch in der Nacht aus zu seinem nächsten Auftrag, das Auftragsbuch musste abgearbeitet werden ob sein Meister nun da war oder nicht, ob ihn nun jemand führte oder nicht. Er würde Poseidon rufen, sich aufschwingen und gerade als er los wollte hörte er eine Stimme hinter sich. "Du willst alleine los? Um was zu tun?" Er lies Poseidon wenden und schaute zu der Person die ihn angesprochen hatte. Es war Kizu "Ich...wollte meinen Bogen holen ich hab ihn bei ein paar stinkenden Orks liegen lassen." Kizu schien über beide Wangen zu strahlen und sagte "Prima ich komm mit mir ist sowieso Langweilig." Innerlich seufzte Morgwen, damit war der Auftrag erst mal gestorben und sie würden eben zu dem Orklager reiten. Es war eine kurze Mission, die Orks waren angeheitert und kaum ansprechbar. Es war ein leichtes einen Tumult unter ihnen auszulösen und in der los brechenden Orkschlägerei im Waffenlager zu holen weswegen sie gekommen war. Der Auftrag machte wider erwarten Spaß, nicht das er es vermisst hatte durch Orkblut zu kriechen, aber Kizu gab dem ganzen irgendwie würze. Sie hatte eine eigenartige Art sich fortzubewegen, ein Wüstengleiter den sie selbst mit Wind antrieb. Morgwen wusste das es Magie gab, er wusste auch das sie auf ihn nicht wirkte und das er sie nicht wirken konnte.


Wieder in der Burg setzte er sich auf die Stufen der Treppe und putzte seine Waffen. Die Vorbereitungen für den eigentlichen Auftrag, heute Nacht würde er erneut ausrücken. Doch vorher sollte er noch jemanden kennen lernen, einen eher zurückhaltenden Jungen Namens Dean. Nach dem üblichen Geplänkel, des Namenstauchens und kurzen abtasten über den Grund des Hierseins, kam man schnell dazu was beide im Sinn hatten, stärker werden. Morgwen wollte stark genug werden die Naga Belvedere zu töten, Dean hatte wohl auch seine Gründe, sie sich gegenseitig verraten daran dachte wohl keiner von beiden. Als es Nacht war vergewisserte er sich das auf den Gängen niemand mehr war ehe er zu den Ställen huschte. Er hatte Poseidon dort hin gebracht damit er ihn nicht rufen musste. Nur wenige Momente später fand sich Morgwen auf dem Rücken seines Reittieres wieder und ritt durch die nächtliche Wüste seinem Bestimmungsort entgegen.

Sein Ziel war Mandaurien, mit Poseidon dauerte die Reise zwar trotzdem noch sechs volle stunden aber es war nicht annähernd die zeit die er mit jedem anderen Pferd gebraucht hätte. Langsam und gemütlich ritt er durch die Stadttore als der Morgen graute. Die Wachen hielten ihn an, prüften ihn auf Herz und Nieren, nichts ungewöhnliches so wie er eben aussah. Sie sahen die Waffen die er trug, aber sie sahen auch seinen Passierschein der ihm Adelstitel und recht auf Waffenbesitz bescheinigte als Botschafter eines Landes das es nicht gab. Aber woher sollten das Zwei Torwachen aus Mandaurien schon wissen. Der Weg führte ihn durch die Straßen Mandaurien's zu einer Taverne, das Pferd abgeben und ein kurzes Gespräch mit ein paar Gästen dann ging es weiter. Mandaurien lag auf einem Hügel, außen von dicken mauern beschützt wurde das erste Ringviertel von den Armen, Handwerkern und einfachen Leuten bewohnt. Zuarbeiter, so hatte Sythkale sie genannt, Leute die für Geld so ziemlich alles machten. So wie auch die beiden Gäste die er bezahlt hatte. Er wollte zum mittleren Ring, dafür musste er durch das zweite von drei Abwehrbollwerken. Im Gegensatz zum ersten Ring war der zweite von durchaus gut Ausgebildeten Leuten bewacht. Wachen die im Nahkampf geschult waren, Magier und dem dritten und wohl gefährlichsten, die Seher. Wesen die es in Mandaurien seid den letzten zwei Kriegsanstrengungen in ferne Länder gab. Diese Wesen waren Blind, Geräusch scheu aber hatten die Gabe jede Lüge sofort zu durchschauen indem sie der kontrollierten Person direkt in ihr Herz und ihre Seele blickten um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft selbiger Person zu sehen. Morgwen machte sich auf den Weg zum zweiten Ring. Am Einlass wurde er wie zu Erwarten raus gezogen, wieder sprach man ihn auf seine Waffen an, wieder prüfte man seine Papiere. Die Magier schienen ihn Untersuchen zu wollen, sahen aber nichts Morgwen hatte keine Magie an sich trotz seiner ungewöhnlichen Erscheinung. Als die Seher dann ihr Werk beginnen wollten hörte man Plötzlich schreie aus den Straßen, zwei Kerle prügelten sich nahe dem Tor, der Lärm störte die Seher und rief die Wachen auf den Plan. Blieben noch die Magier, auch dafür hatten die beiden Streithähne gesorgt, denn jetzt nahmen die Armen der Angrenzenden Hütten ihre Chance war und wagten den Sturm in den mittleren Ring. Es war klar das sie dort keine bessere Zukunft erwartete, sie würden auch da Hungern aber sie waren ein wenig sicherer was bei einem Krieg's bejahenden Land wie Mandaurien nicht unwichtig war. Die Magier waren Abgelenkt, bei einer so maroden Sozialstruktur wie in Mandaurien war es kein Problem durch Kontrollen zu kommen.

Im Mittleren Ring tauchte er in dem engen Gassengewirr ab. An einem passenden Abschnitt wechselte er dann aufs Dach. Wie man sich auf Fast jedem Untergrund kletternd fortbewegte das hatte Morgwen schon im alter von Sechs Jahren sehr gut verstanden. Auf den Dächern angekommen musste er nun nur noch zum Haus des Zieles, da der Tumult an den Toren weiter andauerte kam er Ungesehen weiter. Ein paar Querstraßen vor dem Ziel verließ er die Dächer wieder, hier wohnten die gut betuchten Händler und Leute von niederen Adel. Sie waren meist Bewaffnet hatten Private Wachen und die besonders reichen sogar den ein oder anderen Magier.
Er würde es schnell machen von hier an war es eigentlich nur ein Kinderspiel. Punkt Eins: Ins Haus eindringen. Punkt Zwei: Die Wache ausschalten. Punkt Drei. Zielperson Ausschalten. Genau hier endete sein Plan plötzlich. Morgwen war es gewohnt das seine Opfer wimmerten, sich ihm im Kampf entgegen stellten, zu vielen versuchten oder sich versteckten. Diesmal war es anders. Dieses Ziel war anders. Der Raum war Dunkel als er ins Kaminzimmer trat, der Kamin aus und lange kalt, vielleicht nie entfacht worden. „Du bist nicht so Laut wie ich es mir vorgestellt hatte. Setz dich Junge, ich lauf dir nicht weg. Ich verhandele nicht ich weiß das es keinen Zweck hat.“ Die Gestalt lachte etwas und Morgwen würde sich auf einen Hocker ihn gegenübersetzen. Die Augen gewöhnten sich langsam an die Dunkelheit und Morgwen konnte die Gestalt erkennen. Es war ein Seher, und auch noch ein Besonders alter. „Ich weiß du hast viele fragen jetzt wo du mich endlich Erkennen kannst. Mein Besitzer vermachte mir sein Haus nach seinem Tod, er war Kinderlos, von dem Vermögen konnte ich mir Diener leisten die Stillschweigend alles taten was ich ihnen sagte. Und ja ich habe das alles vorhergesehen, ich habe eines meinen Artverwandten voraus ich kann auf die Rituale meines Volkes zurück greifen. So konnte ich bisher jede Gefahr von mir abwenden. Und du, du sitzt hier weil ich deinen Meister zu gefährlich werde. Aber das meiste davon konntest du dir schon denken.“ Morgwen starrte das Wesen weiter an, alles was er sagte passte irgendwie zusammen vor allem weil er seine fragen beantwortete bevor er sie stellte. „Ich weiß du wirst mich töten, und das verstehe ich. Aber...lass mich dir ein paar Sachen sagen. Denk an deine Regeln, entferne deinen Anhänger aber lass niemanden wissen das du weißt was du weißt. Ein paar Verbündete schaden dir nicht. Dieser Feuerknabe, den wirst du brauchen. Und die kleine? Die wird dich Vernichten, nicht bewusst, auch nicht direkt. Aber mit ihr leitest du deinen Untergang ein. Du wirst deine Rache bekommen, nicht wie du es willst aber sie kommt. An dem Tag an dem du alles weißt.....und ich meine alles. An dem Tag wirst du sterben.“ Der Seher beendete seinen Monolog Morgwen atmete ebenfalls durch, noch hatten sie es nicht geschafft das wusste er denn er hatte noch fragen. „Ich weiß, ich weiß, der Anhänger um deinen Hals, man sagte dir er hält Alpträume auf Abstand. Das Stimmt, er hält aber auch Magie ab, und verhindert das du deine Magie benutzt. Und ich bevorzuge den Stich in den Bauch und das langsame Ausbluten, ich weiß Qualvoller und du wolltest es mit einem Herzstich beenden. Das Herz und der Kopf sind meinem Volk Heilig, wenn du kannst stirb durch einen Bauchstich. Und kümmere dich nicht wegen dem Bürgerkrieg du hast ihn ausgelöst aber die Gründe dafür waren schon lange da, du warst eben der Tropfen.“ Langsam stand Morgwen auf, zog sein Schwert und tötete den Seher auf die von ihm bevorzugte Weise. Dann machte er sich auf den Weg. Als er wieder nach draußen auf die Straßen ging schien das totale Chaos ausgebrochen zu sein, die Armen hatten es in den mittleren Ring geschafft und die Wachen an den Toren einfach überrannt, nun wollten sie ins Zentrum. Morgwen entschied sich für den Weg über die Dächer und würde dann zum äußeren Ring vordringen sich dort sein Pferd schnappen und sich auf den Heimweg machen. Auf ihn achtete keiner er sah zu Fremd aus als das ihn jemand für hier beteiligt hielt. Er würde wieder Stunden für den Rückweg brauchen bei dem andere Tage brauchten.

Als er wieder bei der Burg ankam fühlte er sich Elend. Müdigkeit, lange Reisestrecken in überwältigender Geschwindigkeit und das erste mal in seinem Leben das Gefühl von Schuld. Der Seher hatte von einem Bürgerkrieg gesprochen, unabsichtlich ausgelöst. Warum hatte dieser Mann sterben müssen? Weil er zu viel wusste? So schnell bekam Morgwen da sicher keine Antworten der Seher hatte es auch nicht sagen wollen. Das Wachmacherkraut das er aus seiner Ledertasche holte wurde Lustlos gekaut. Poseidon vor der Burg frei gelassen der kümmerte sich schon um sich an der nahen Oase. Morgwen setzte sich auf die Treppen und begann seine Waffen und seinen Brustpanzer zu reinigen. So viele Dinge machten in seinem Kopf noch keinen Sinn, aber er würde es schon noch erfahren. Wieder gesellte sich Dean zu ihm, Feuerknabe hatte der Seher gesagt. Den sollte er im Auge behalten. Und so tat er es auch.

Regelmäßiges Training und die Rein 'Zufällige' Entdeckung des Magie absorbierenden Kristalls begann die beiden zusammen zu schweißen. Erst weil sie sich gegenseitig halfen, dann weil sie aneinander gewöhnt waren und trotz das sie völlig unterschiedlich waren empfand Morgwen so etwas wie Freundschaftliche Gefühle. Sie bezeichneten sich als Brüder, ein Zeichen dafür das sie das Bündnis das der Seher geraten hatte geschlossen hatten.

Und Kizu? Nun trotz dem Rat sich von ihr zu distanzieren fanden sie zueinander. Erst waren es kleinere Trinkgelage, gemeinsame Aufträge irgendwann Freundschaft und irgendwann ging es darüber hinaus. Er zeugte einen Sohn mit ihr, nicht unbedingt gewollt aber nachdem Kaito einmal da war wollte man ihn auch nicht mehr missen. Ein Zweiter Sohn fand hinzu, Alvias ein Findelkind, Sohn einer anderen Assassine aber man kümmerte sich um ihn. Egal ob Freund oder Feind, im Notfall stand die Gemeinschaft zusammen.

Die Jahre vergingen und die Gilde wechselte mal das Oberhaupt, mal den Standort, mal die Mitglieder und mal die Philosophie. Morgwen schaute sich das Bäumchen Wechsel dich Spiel an, sorgte dafür das alles im Rahmen blieb und das sein neuer Meister zufrieden war. Er Hasste Bevan, er hasste die alte Schlange mehr als seine schlimmsten Feinde aber er konnte von ihm genug lernen und er wusste das es eines Tages soweit sein würde. Bevan erlebte nicht mal seine Meisterprüfung, nach kurzer Krankheit tötete sein Schüler ihn als letzten Akt der Gnade. Die Geheimnisse und Machenschaften des Vepturis Clan behütet er bis heute.

Das Einzige das Morgwen zu schaffen machte das war die ständige Bedrohung seiner Familie, die Gildenführung war in seinen Augen schwach geworden, fast schon Müde denn sie schien es nicht mal für nötig zu halten ihn in seine Schranken zu verweisen. Als sein Findelkind Alvias im alter von Sechs Jahren an einer Krankheit erkrankte gegen die es kein Mittel gab bekamen seine schlimmsten Ängste ein Gesicht. Von diesen Moment an arbeitete Morgwen nur noch auf eigene Faust, suchte sich Schüler und begann damit einen Plan vorzubereiten und auszuführen.

Schritt eins: Gefühle zu lassen und Speichern.

Er musste lernen mit dem möglichen Verlust umzugehen, der Schmerz eines Vaters der mit dem Tod seines Sohnes konfrontiert war. Es war fast unmöglich es auszuhalten aber er musste es lernen. Das Gefühl in sich Speichern es abrufen können damit er es später realistisch rüber bringen konnte.

Schritt zwei: Der Rückzug

Die Jahre hatten ihn eines gelernt, Leute die man kannte waren schwer zu Täuschen. Und so musste er das tun was er nie hätte tun sollen. Er nutzte das Wissen und die Apparate der Naga um seine Seele zu verändern. Danach musste es Dean auch noch bemerken

Schritt drei: Emotionale Kälte

Nun begann der größte Spagat, die Schüler und einfachen unbedarften sowie die für den Plan nicht nötigen der Gilde mussten ihn wahrnehmen wie immer, als Sorgenden Vater, der strenge lehrer, der nicht immer ganz zu durchschauende Assassine. Die Freunde mussten die Veränderung wahrnehmen, und Kizu durfte von all dem nichts merken.

Schritt vier: Der Ausbruch

Wenn er es schaffen wollte sich von der Gilde zu entfernen zumindest für eine Weile ohne das ihn jemand folgte dann als getarnte Kurzschlussreaktion. Morgwen hatte spannende Jahre vor sich als er der Gilde beitrat, und spannende hinter sich als er sie an jenem Tag verließ. Es war von langer Hand geplant als er an diesem Tag Dean in einem Kampf rein pfuschte, klar gegen die eigenen Regularien stieg er in einen Kampf ein der ihm egal sein konnte, in einer Art und weise die die Situation noch mehr Eskalieren lies, Dean hatte er bis zu diesem Moment schon glauben gemacht das er sich verändert hatte, und so konnte er mit einem Gefühlvollen Schauspiel seinen besten Freund davon überzeugen das er mit den Nerven am ende war, ein Wutanfall vorschieben hatte man trainiert, eine Träne hervor pressen als Nutzer der Wassermagie kein Problem und schon konnte er ihn dazu bringen ein Auge nicht nur auf seine Schüler zu haben sondern ihm auch den Rücken frei zu halten. Ein wertvoller Verbündeter, der Seher hatte recht gehabt, das er auch ein Freund war das nannte er sich ins Schicksal fügen. Ob er es danach noch war wenn er es raus fand? Wer wusste das schon.

Morgwen war die Flucht aus seinen Zwängen gelungen, kein Sadako der ihn zurück rief, kein Dean der ihm hinterher eilte und Kizu wusste nicht wo er war, sie kannte die meisten seiner Wege die meisten seiner Verstecke und Identitäten, aber eben nicht alle. Die Nachricht das eine Heilung seines Sohnes vielleicht doch möglich war konnte ihn so allerdings ebenfalls nicht erreichen.

Was Morgwen mit dem ganzen bezweckte war einfach, zum einen alte Gefälligkeiten einlösen zur Rettung seines Sohns, nicht das er das nicht so auch gekonnt hätte aber das zweite konnte er nur wenn ihm niemand im Nacken saß. Er wollte seine Wurzeln finden, nicht das er es nicht schon versucht hatte, oder die anderen es nicht wüssten. Aber diesmal war er so nah wie nie zuvor, und es könnte in etwas Enden von dem man ihn abhalten wollte...



Als der erste Morgen anbrach war er schon so weit entfernt das eventuelle Suchaktionen im Sande verlaufen würde. Er hatte Dean die Seelenbehälter gezeigt, ihm eine Seele gezeigt und ihm doch nur gezeigt was er hatte sehen wollen. Nun trat Teil eins des Plans außerhalb der Gilde in Kraft.



RudeDolph, Mittwoch, 10. Dezember 2014, 11:32 Uhr

Hi du,

Danke für deine Nachricht!

Der Raum war leider wieder Lost in Space... hab's soeben gefixt, der Raum ist also wieder da. :)

SilentDream, Sonntag, 14. September 2014, 18:06 Uhr

Na dankefein, das wird eien Überraschung xD

SilentDream, Dienstag, 16. April 2013, 10:17 Uhr

((gnaf, Gruppennachricht geht nicht, dann eben so -.-))

Dies und das und jenes

 

Liebe Mitspielerinnen und Mitspieler,

ich wollte euch gerade Bescheid geben, dass ich mich für mein gestriges Verschwidnen erst einmal entschuldige. Ich muss erstmal zusehen, dass mein Freund versteht, dass das für mich nur sinnloses Gechatte ist, wie er es nennt. *seufzt*Auf jedenfall versuche ich so schnell wie möglich da zu sein. Vormittags wird eh keiner von euch on sein, denke ich. So hoffe ich, dass ihr die Nachricht in der Gruppe auch sehen könnt. Durch die Logs sehe ich auch, was vorgefallen war und bedanke mich hierbei nochmal bei Arum für das schnelle Handeln, weil ich so plötzlich weg war, ist gut gelöst wurden. :)
Jupp, desweiteren wünsche ich euch viel Spaß und hoffe auf meine baldige Rückkehr. wenn etwas Wichtiges sein sollte, könnt ihr mir eien Nachricht hier in einem von meinen GB's hinterlassen, schreibt es mitten in den Chat oder skypt mich einfach an.

 

Mit freundlichen Grüßen

SilentDream

SilentShadow, Freitag, 05. April 2013, 16:58 Uhr

Okay, Noyan killn, Bevan naja, npc und Morgwen muss bleiben...ja, verstanden! ^^ :D

SilentShadow, Donnerstag, 04. April 2013, 23:55 Uhr

Grias di Qualle! :)

Ich mache gerade eine kleine Rundfrage zwecks Gilden-Aufräum-Arbeiten, damit es wieder übersichtlicher in der Liste wird.

Und zwar wollte ich einfach mal fragen, welche Charakter du noch für die Gilde nutzt. Im Gilden-Gb sind folgende von dir angegeben:

- Morgwen

- Noyan

- Bevan

 

also, wenn es diesbezüglich irhgendwelche Änderungen gibt, Silly has an open ear for you...oder so :P

 

liebe Grüße

 

Silly aka kleine Qualle ^.^

SilentDream, Freitag, 29. März 2013, 01:05 Uhr

Und schon wieder! Alles Gute zum Geburtstag, Qualley! :D

SilentShadow, Sonntag, 02. Dezember 2012, 18:50 Uhr

Hey große Qualle! Ich melde mich offiziell wieder zurück. :) Für wie lange kann ich noch nicht genau sagen, da ich im Februar umziehe und so :)

 

Liebe Grüße

Die kleien Qualle :P

SilentDream, Samstag, 15. September 2012, 11:21 Uhr

Ich hatte Spätschicht und wollte mal sehen, ob du da bist x.x'' Naja, jetzt ist WE und nächste Woche hab ich mal wieder frei ö.ö Da sieht man sich bestimmt :D

SilentDream, Dienstag, 11. September 2012, 13:13 Uhr

Mäh, mein Netbook wollte mich mobben, indem es sich verabschiedet -.- Dem war's zu warm, glaub ich o.O

Naja, hoffentlich hält es heute durch ö.ö'

SilentDream, Dienstag, 28. August 2012, 13:13 Uhr

Hallöchen!


Ich wollte nur Bescheid geben, dass ich wohl die nächsten Tage nicht großartig zum Spielen komme. Meine Schicht hat sich wieder verlegt, sodass ich nun Abends erst wieder ab 23 Uhr erreichbar wäre.

Und das Wochenende bin ich auch nicht da, weil ich zu meinen Eltern fahre.

Deswegen...wenn wir uns nicht mehr sehen sollten, wünsche ich euch allen ein frohes Spiel und zofft euch nicht! >.<


Liebe Grüße


SilentDream