Ragustal
















|Pandemie|
Sie drang durch Tor und Bann, eine Legion aus Blutrünstigkeit und Zerstörungswahn. Im Fegefeuer geschmiedete Klingen, ein gewaltiges Heer. Maliziös grub sie sich durch das Fleisch des rauen Fundaments, sie, die Stein zum Bersten brachte, die salzige Tränen aus dem Himmel riss, keinem Himmel dessen melodiöse Engelsstimmen durch graue Wolken schwangen, aus dessen samtiger Umarmung die Sonne lächelte. Brachial hat es den bakteriellen Kokon des Firmaments zerrissen, als lebendiges Geschwür schlug es mit Donnergroll und Hass zu, doch gelang es den hohen Mächten nicht das angreifende Heer zu bezwingen. Polemisch schlug es als zerstörerische Sintflut zu. Es riss den massiven Schutzwall zu Boden, begrub die fragmentarisch zerborstenen Gebeine des Widerstandes unter einem Schwarm Erniedrigung. Intrigen grassierten. Desaströse Dämonie. Eine ungreifbare Pestilenz ritt gemeinsam mit der Apokalypse. Es hatte die nördlichen Pässe erreicht und die Eingeweide des unabhängigen Reiches annektiert. Grob wühlte es sich als giftiger Dorn ins Fleisch und streute seine letalen Metastasen. Die lächelnde Lüge hatte die Kultstätte erreicht. Epidemisch kranke Fantasien bemächtigten sich dieses Ortes. Zerschlugen um aus dem Boden die Saat des Übels gedeihen zu wachsen. Durch den düsteren Tod allen Lebens gestaltete sich der Glorienschein mit dem die dunkle Pest sich krönte. Die Blütenpracht wurde zum Ödland, die archaischen Memoiren zerrannen im ewig wütenden Feuer. Ternos musste das Opfer einer tödlichen Krankheit sein um zur opulenten Geburtsstätte mannigfaltiger Bösartigkeit zu werden. In dieser Nacht brannte der Himmel lichterloh.





|Falschheit|
Er gibt sich nur einen Namen. Eine Lüge kann einigen Bezeichnungen unterliegen, sie lebt und blüht in Geschichten, sie trägt die unterschiedlichsten Namen, doch sie bleibt dem tieferen Sinn treu. Sie bleibt eine Lüge – das ungeliebt und gehasste Gegenstück der tugendhaften Wahrheit, die doch als zweischneidige Klinge den Weg in Schmerz und Leid ebnen kann. Oft wurde das gefährliche Spiel mit dem verheerenden Feuer gewagt um den makabren Abyss seiner intriganten Persönlichkeit zu begreifen. Doch wuchs der Glaube der Erkenntnis stets nur durch den absichtlich gestreuten Samen des Irrtums, denn die ersten Steine des Weges zu diesem Ufer wurden schon seit dem Beginn der außergewöhnlichen Begegnung durch tückisches Gedankengut gelegt. Die Vorstellung diesem mit Fluch und Unheil gesegneten Moloch gute Eigenschaften zuzusprechen unterliegt der Narretei, doch hat so manch unergründliche Überzeugung daran schon saftige Früchte getragen, denn atmet eine Fleisch gewordene Lüge doch nur durch die Existenz der Wahrheit.

Zu allen Zeiten liebt und hasst er ein unermüdlich loderndes Feuer in seinem Inneren, seines Zeichens nach eine unersättliche Gier die unerträglicher Besessenheit in den Jahren gewichen war. Die dünkelhafte Leblosigkeit seines Fleisches beschreibt ein meisterhaftes Kunstwerk aus geschlagenem Marmor und glazialer Kühle, das dem einen das Sinnbild einer klerikalen Ikone bietet, den anderen ein Wirklichkeit gewordener Alptraum.





In den Wintermonden seiner überirdischen Augen atmet die Unmenschlichkeit in den Facetten der Kälte, lauernde Pupillen ragen als denkwürdige Grabsteine aus einem seelenlosen Friedhof. In langen Haaren fließt goldener Honig. Den strengen Gebräuchen der eigenen Brut untergeordnet, gelang es ihn in langen Jahren die hierarchischen Gesetze des Reiches Thivathel zu brechen. Zu Gehorsamkeit und Treue erzogen, einzig gezeugt und geboren um die Vollkommenheit eines inzestuösen Familiengeschlechts zu demonstrieren.











War er das Emblem unumstößlicher Gewalt innerhalb der dämonischen Gesellschaft. Geschichtlich nur lückenhaft niedergeschriebene Gründe bezeugen den unaufhaltsamen Untergang der aristokratischen Brut, düstere Gerüchte ranken um heimtückische Taten die sich gegen die eigene Familie gerichtet haben, doch hat Legenden nach ein abstoßender Krieg die meisten dieser ungeheuerlichen Seelen zerschlagen. Doch sollen es seine Taten und luziferischen Begabungen gewesen sein, die der lebendigen Pestilenz ihren Namen und auch die Gewalt über das väterliche Reich aushändigten. Es liegt nicht in der Macht des Wortes und Klangs das enigmatische Paradox seines Charakters einzukleiden, seine zwielichtige Zuneigung gehört der Illusion und Maskerade. So kann er als Harlekin betitelt werden, nur trägt er tausend Masken die allesamt dennoch das ganze Gerüst seiner Persönlichkeit in filigranen Stücken ausmachen. Doch eine Bezeichnung kommt seinem Wesen durchaus nahe. Die der Lüge.






|Name|
Ragustal Fu'rbôrn
|Rasse|
Höllenkind
|Kunst|
Nekromantie|Nigromantie
|Fatum|
Lüge
|Rang|
Hexenmeister
|Spähre|
Orkus Thivathel
|Residenz|
Schattenreich Ternos
|Verhalten|
Despot







|Das Grab| Als schwarzer Monolith ragt das Karzinom dieser unheiligen Kultstätte in die Höhe, dem Herrn dieser gespenstischen Kreation ist es ein dunkles Grab tiefster Ruhe und Befriedigung. Fragwürdiges Seelenheil in abscheulicher Gewandtheit. In blasphemische Posen gezwungene Figuren bilden abschreckende Zierden im Inneren. Ein gruseliger Irrgarten dessen Mauern und Wände unzähligen, brüchigen Gebeinen ewigen Frieden bietet. Verwachsen an den Hüften, in grotesker Manie die Klauen nach dem ornamentalen Gewölbe ausstreckend, in betende Zuversicht versunken; sie alle sind Sinnbilder der Dämonie die an diesem Ort lebt und begrüßen dennoch den Reisenden mit singenden Stimmen. Elysische Mädchenstimmen und durch gutturale Klänge erzeugte Serenaden, rostige Violinen bringen berauschende Noten zum Singen, begleitet durch den dunklen Charme morscher Flöten und ominöser Instrumente, für deren Beschreibung es der Menschheit an Worten mangelt, die keines Namen Herr sind. Verhängnisvolle Schönheit lockt Aug' und Herz in abenteuerliche Träume. Das fleischige Unheil nistet mit Chitinpanzer und Facettenauge, haarigen Beinen und schauderhaften Zangen in knochigen Nischen. Die bösartige Streitmacht die das wachsame Aug' nicht erfassen kann. Die angenehmen Gerüche trockener Grabblumen beflügeln die Sinne, Düfte altes Mooses und Pilzgewächse die mit einem Hauch floraler Zartheit über hügelige Grabstätten und Orte der seligen Ruhe hastet. Im Schlund dieses gefräßiges Parasiten liegt begraben durch Düsternis und eingemauert die Ruhestätte des despotischen Herrschers, ein Brunnen zähen Schlamms und klebrigen Pechs den nur selten ein Auge gesehen hat.















Dark Age | Fantasy | Vielschreiberling | Satansbraten | Charapics by LeagronLyrsil
!Thranduil_Oropher-9292, Montag, 08. Juni 2015, 12:53 Uhr

Grüßt mit einem Kopfnicken

Karuu, Montag, 06. Oktober 2014, 10:03 Uhr

Erinnia, Donnerstag, 02. Oktober 2014, 19:49 Uhr

Ich danke recht herzlich. *schmunzel*

Karuu, Donnerstag, 14. August 2014, 09:23 Uhr

Wenn das Ende einer sehnlichen Suche bedeutet das einzig Wertvolle in diesem Leben zu verletzen,

wäre dann nicht das einzig Richtige dieser Suche den Rücken zu kehren?

Zu den beliebtesten Tags für dieses Bild zählen: anime, hakkenden und inuzuka shino

1403, Sonntag, 20. Juli 2014, 19:20 Uhr

Hallo? Ist dort draußen jemand?
Denn mein Echo ist die einzige Stimme, die zurückkommt.

Mein Schatten ist alles was mir geblieben ist.
Ich weiß nicht wo diese Welt hin ist, aber ich glaube ich vermisse sie.

Ich stehe am äußersten Rand und schreie meinen Namen wie ein Dummkopf aus vollen Lungen.
Und manchmal, wenn ich meine Augen schließe, bilde ich mir ein alles wäre in Ordnung obwohl es das nicht ist.

Hör zu,
ein leises Flüstern würde mir reichen wenn das alles ist, was ich von dir bekommen kann.
Aber es ist nichts zu hören.
Würde ich dich finden könntest du all diesen Wahnsinn aus meinem Kopf vertreiben, oder nicht?

Ich mag diese Niedergeschlagenheit nicht,
ich möchte mich lebendig fühlen.
Ich möchte dein Gesicht wiedersehen.

Casimir, Sonntag, 06. Juli 2014, 19:39 Uhr

Karuu, Sonntag, 29. Juni 2014, 20:49 Uhr

http://uppix.com/f-satoshihoutarou153b05f870016e217.jpg

!Arminon-8160, Montag, 23. Juni 2014, 00:21 Uhr

Freut sich sehr als er die Lettern des Teufelslesen darf

Auch ich bedanke mich sehr für das wirklich sehr schön geschriebene Lob, das gerade von enem Teufel, wenn ich so schreiben darf, doch wirklich was besonderes hat.

Und auch wenn ich das Licht sehr mag, was meiner Art auch irgendwie entspricht, hat auch die Dunkelheit immer was beruhigendes an sich, fast was sanfteres als das Licht.

Und Wahnsind und Genialität liegen doch dicht beieinander

 

Grüßt erneut freundlich, verneigt sich auch leicht

 

Arminon

!Arminon-8160, Sonntag, 22. Juni 2014, 23:30 Uhr

Hinterlässt dem Herren einen Brief

 

Ein wirklich sehr schönes Gästebuch, vom Design her und natürlich auch vom Text her. War wirklich wieder ein sehr schön zu lesenses Gästebuch, von einem sehr ansprächenden Charakter! Daher lasse ich einfach mal ein Lob da und die Hoffnung das man sich vielleicht mal in einem Spiel begegnet.

Arminon

 

Zum schluss stehen noch freundliche Grüße

!Hamtaro-8393, Sonntag, 15. Juni 2014, 23:20 Uhr

Na schau einer an,

was macht das Teufelchen denn da???

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