SirSmoke



In jungen Jahren zog Smoke als Barde umher und verarbeitete seine Eindrücke der Orte, der Personen und deren Geschichten in seinen Liedern.
Er hatte eine ausgeprägte Auffassungsgabe und eine unersättliche Neugier. Alles was ihn berührte, anregte, überraschte, wunderte oder ihn inspirierte schrieb er nieder und versuchte es in seinen Liedern zu konservieren.



„Die alten Weihen, seine Schritte frei, kein Gepäck,
nur ein Beutel in dem Tabak für die Pfeife steckt.

Ein rauchender Held macht sich auf in die Welt.
Nachts bauen die Sterne ein Zelt.

Die Beine laufen von selbst und die Welt ist so groß, ist ein einziges Spiel.
Er spielt und gewinnt viel, er gewinnt viel zu viel.

Im leichten Gepäck ein Buch gebunden in Leder
um seine Abenteuer abends nieder zu schreiben, für später."



Seit einem Überfall auf sein Dorf hatte er nur noch brüchige Erinnerungen.





„Das Dorf zählt nur wenige Seelen die dort leben.
Sie leben wie auf einem entfernten Planeten,
ihr Leben, doch...

Die einst stolzen Häuser in Schutt und in Asche.
Während die letzten schwelenden Balken im Feuer zerkrachen,
ringt sich eine Mutter elend das Leid aus dem Rachen.

Nachts kamen Horden von Orks, die die Wachen nieder machten.
Die Männer liefen zu den Waffen, doch zu spät.
Im dunkeln der Nacht wurde einer nach dem anderen niedergemäht.

Alles ist zerstört,
wird nie wieder belebt.
Ein Blume wird für jeden Kämpfer niedergelegt.

In den rauchenden Trümmern weinen Mütter,
die sich um Leichen
ihrer enthaupteten Jünglinge kümmern."













Um ihm liegen die gefallenen Freunde,
so junge Äste geschlagen von Bäumen.
Ihre Schreie hallen in seinen Träumen.

So jung werden die besten begraben,
von ihren geschändeten Schwestern.
Die stolzesten Recken verendeten gestern.

Er irrt durch die Trümmer seines Elternhauses.
Er hat alles verloren, will nur weg,
will los in die Welt hinaus.

Will die Orte sehen,
will in den Schriften jedes Wort verstehen,
weiß es gibt nur einen Weg fort zu gehen

und er spürt in sich ein Feuer,
einen Drachen, ein Beben,
die Geister der alten Helden scheinen in seinem Rachen zu leben.„









Durch seine Reisen wollte er zumindest die Lücken mit neuen Eindrücken füllen und ohne Familie verband ihm nichts mehr mit seiner einstigen Heimat. Eine weitere Erinnerung die ihm bis heute fehlt, wurde wohl durch eine durchzechte Nacht ausgelöscht. Bis heute erinnert er sich an diesen Abend nur teilweise.

Smoke war auf dem Weg zu einem Freund, den er auf seinen Reisen kennengelernt hatte. Zwei Tagesmärsche vor seinem Ziel entdeckte er am frühen Abend eine Herberge und beschloss dort einzukehren.





"In der Schenke geht es lustig her
, man tanzt schon auf den Tischen.
Eine dralle blonde Magd
setzt den Humpen an die Lippen.

Zwei Gesellen zechen seit dem Morgen,
als hätte ihr Krug ein Loch.
Ihr Mund ist wie ein Scheunentor,
die Gerste hat es zugestopft."



Dort spielte er mit einigen trinkfreudigen Händlern einige Runden Würfelpoker. Der Rest des Abends wurde durch den Schleier des Rausches getrübt. Er kann sich noch wage daran erinnern, dass er eigentlich zur Latrine außerhalb des Schankraumes wollte. Bis heute ist es ihm unmöglich die übrigen Fetzen der Erinnerung von real Erlebten und Rausch zu unterscheiden.

Als er wieder zur Besinnung kam, lehnte er an einem Baum und blickte auf eine Taverne. Zumindest schätze er dieses Gebäude als solch eine ein, nur die Anbauten verwirrten ihn. Sein erster Besuch hatte eine noch prägendere Wirkung, die sein Leben schon bald von Grund auf verändern sollte.

Smoke lernte dort viele Menschen und andere Wesen kennen. Doch bald wurde er in immer mehr Konflikte gezogen, sah gute Freunde in Gefahr und auch die große Schlacht gegen DreamofDeath hinterließ ihre Spuren in seiner Wahrnehmung. Er verschenkte seine Laute an TinyCojote und nahm Schwertkampfunterricht.

Smoke ließ sich nieder und eröffnete die "Taverne zum lachenden Hirsch" und lebte so zum ersten Mal bodenständig.

Als er den Vampir Yemeth tötete, verfluchte dieser ihn. Dieser verband ihn geistlich mit Yemeths Schwert „Grimtott“ und auch an dessen Boshaftigkeit.





Der Barde berührt sie und hört wimmernde Stimmen,
die von Innen erklingen.
Geschmiedet von weisen Magiern und geschliffen von Zwergen
und Sklaven,
tief in den Bäuchen der Berge,
ein Vulkan heißer Atem.

Für leichte Streiche,
die geistige Stärke erfordern.
Ein Instrument um die Welt
von schlechten Werken zu ordnen.

In der Mitte ein Symbol aus drei Strichen,
die Straße zum Himmel.
Das T, das Prinzip, so komplex
und doch simpel.

In diesen Winkeln,
diesen Strichen
liegt das überlieferte Wissen.

Die Klinge ist wie neu,
wie nie vom Krieg zerschlissen.

Der Barde umfasst den Knauf
und spürt Kraft in seinen Armen fließen.



Er versuchte den ungebändigten Haß, der aus dem Blutdurst des Schwertes entstand zu kompensieren, indem er zu den Söldnern ging. Doch da er dort auch schnell ein Aussenseiter wurde, durch seine blutige Art selbst kleine Streitereien zu lösen, gab er schnell seine Söldnerkarriere auf.





Er lernte mit Hilfe vieler Freunde Grimtott einigermassen unter Kontrolle zu bringen und kehrte in den Hirschen zurück, der von einigen Vertrauten verwaltet wurde.
Bis eines Tages Lazarus, Moshspider und Taphiriel seine Taverne betraten. Sie ernannten den „Hirsch“ zum Eigentum des Triumvirates, eine Bruderschaft die ein neues Volk sammelte und gerüchteweise eine Stadt für dieses erbauen liess. Sie erpressten ihn zu einem „Handel“ und belagerten den „Hirschen“, er sollte ihr Pfand als auch der Ausgangspunkt für ihre ersten Scharmützel sein.


Smoke begab sich auf eine lange Queste um ein dubioses Amulett für seine Peiniger zu finden. Nach knapp einem Jahr wurde er, dem Tode nahe, vor dem improvisierten Außenposten gefunden.


Die Triumviratler erhielten ihr Amulett und Smoke erhielt ein Angebot, dass er nach langem Überlegen annahm.



Smoke, unehelicher Sohn des verstorbenen Taphiriels ist mittlerweile Oberster Palladin des Triumvirates und Hüter des wahren Glaubens. Stellvertretender Weise übernahm er das Amt des Metropoliten und wacht seitdem über die Einhaltung der Gebote und die Erhaltung der Moral im Sinne des Glaubens an die Gemeinschaft des Triumvirats und der Bewohner von T-City.


Mira, Freitag, 01. April 2011, 16:46 Uhr

sollte man ja auch ^^

komischesEtwas, Mittwoch, 29. September 2010, 00:58 Uhr

du musst dir unbedingt die serie spartacus blood and sand reinziehen!

komischesEtwas, Dienstag, 28. September 2010, 16:10 Uhr

verewigt!

 



totesTaubsi, Montag, 31. Mai 2010, 15:48 Uhr

jo

 

check aus, http://www.gamestar.de/news/pc/strategie/echtzeit/2315280/dawn_of_war_2.html

 

 

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