Skorge


Bjœrn Skorge, ein Jahr vor seiner Verhaftung

Mörder.

Ich hock' in meiner dunklen Kammer
Krummer Rücken, armer Poet
Über einen Stapel Blätter
Spuck ein wütendes Pamphlet
Diese Säufer um mich rum
Sagen ich war mal süßer Wein
Nur mehr Campari-O
Im Verhältnis drei zu eins


Schatten an'ner Wand...
Dam- daaa



Schatten an'ner Wand...






That's not YOUR shadow on the wall...








Einst kam der Aufstieg. Von väterlicher Hand die Kunst der Fleischwirtschaft gelernt, Viehzuch, Handel, Schlachterei und Zubereitung. Stets angetrieben von Ehrgeiz, die Kohle für die Kraftwerke in seinen Armen, dem alten Herrn nachzueifern, ihn ein- und zu überholen, ihm den Ruhestand zu gönnen.
Dann kam der Abstieg. Irrsinnige Gelüste, die keinen, wie sie es nannten, "normalen" Fleischer überkamen. Sie lenkten ab, verformten sich, krallten sich in seinem Hirn fest und ließen ihn... schlechte Dinge tun.
Dann kam das Ende. Nachdem er gemordet und gequält hatte.




Geburtsdatum:
24.07.1989

Körpergröße:
1,85

Gewicht:
107Kg

Herkunft:
Norwegen

Ehemals ausgeübter Beruf:
Viehzüchter / Fleischer

Familienstand:
ledig




Sadist
Psychopat
Münchhausen-Stellvertreter
/
Freiheitsberaubung
Psychoterror
Stalking
Drogenbesitz / Drogenhandel
Dreifacher Mord
zweifach versuchter Mord
zweifach schwere Körperverletzung
zweifach schwere Verletzung der menschlichen Würde (Bei der Verlesung dieses Anklagepunktes war er gleichzeitig in schallendes Gelächter und bittere Tränen ausgebrochen und hatte beteuert, sich GEKÜMMERT zu haben. Nun hat der Gerichtssaal einen Tisch weniger.)





Ich werde in die Tannen gehen
Dahin wo ich dich zuletzt gesehen
Doch der Abend wirft ein Tuch aufs Land
Und auf die Wege hinterm Waldesrand
Und der Wald er steht so schwarz und leer
Weh mir, oh weh, Und die Vögel singen nicht mehr


Ohne dich kann ich nicht sein, Ohne dich
Mit dir bin ich auch allein, ohne dich
Ohne dich zähl ich die Stunden ohne dich
Mit dir stehen die Sekunden, Lohnen nicht

OHNE DICH

Auf den Ästen in den Gräben
Ist es nun still und ohne Leben
Und das Atmen fällt mir ach so schwer
Weh mir, oh weh, Und die Vögel singen nicht mehr